Jagdschloss Glienicke

Im UNESCO-Weltkulturerbe Jagdschloss Glienicke in Berlin-Wannsee realisierte die K. Rogge Spezialbau GmbH die fachgerechte Fassadensanierung des historischen Marstalls. Die anspruchsvollen Putz- und Stuckarbeiten an dem Objekt erfolgten in den Jahren 2019 bis 2020 unter strengen Denkmalschutzauflagen und bei laufendem Hotel- und Seminarbetrieb.

Projektbeschreibung

Die Ursprünge des Schlosses reichen bis in das späte 17. Jahrhundert zurück. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die prachtvolle Anlage durch namhafte Architekten wie Ferdinand von Arnim und Albert Geyer maßgeblich geprägt und im Stil des französischen Barocks sowie der Neorenaissance umgebaut.

 

Historisches Ambiente trifft auf fachgerechtes Handwerk:

Das Leistungsspektrum der K. Rogge Spezialbau GmbH bei diesem prestigeträchtigen Projekt umfasste die vollflächige Neuherstellung von über 1.300 m² Außenwandputz auf Basis von traditionellem Kalkmörtel an den historischen Fassaden, die kleinteilige Sanierung des historischen Ziegelmauerwerks sowie den Rückbau des Altputzes.

Ein besonderes Augenmerk lag auf den strengen Denkmalschutzauflagen. Unter der fachkundigen Leitung von Bauleiter Jirka Müller wurden historische Eckbossen an den Pfeilern der Toreinfahrt, aufwendige Sohlbankgesimse und detailreiche Fensterumrahmungen in traditioneller Vorortzugtechnik hergestellt.

Da die Baumaßnahmen im laufenden Betrieb des Beherbergungs- und Seminarzentrums stattfanden, waren logistische Rücksichtnahme, enge Absprachen und eine exakte Terminplanung unabdingbar, um die Gäste so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Das Projekt veranschaulicht eindrucksvoll, wie sich die Bewahrung eines bedeutenden UNESCO-Weltkulturerbes als Ensemble der Berlin-Potsdamer Schlösser- und Parklandschaft harmonisch mit den Anforderungen einer modernen Nutzung als Bildungsstätte verbinden lässt.

Fakten

  • Projekt: Sanierung Marstall am Jagdschloss Glienicke, Königstraße 36B, 14109 Berlin
  • Bauherr: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin
  • Leistungsumfang: Fassadensanierung, Außenputz- und Stuckarbeiten
  • Rekonstruktion von 1.300 m² Stuckfassade
  • Profilierte Stuckelemente umfassen eine Länge von: ca. 500 m Fensterumrahmungen; 300 m Dach-, Gurt- und Sohlbankgesimse
  • Bauvolumen: ca. 494.000 €
  • Projektlaufzeit: 2019–2020
  • Besonderheiten: UNESCO-Weltkulturerbe, Bauen im laufenden Betrieb
  • Bauleiter: Jirka Müller

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