Das weltbekannte Kaufhaus des Westens (KaDeWe) an der Berliner Tauentzienstraße, welches ursprünglich 1907 nach Plänen von Johann Emil Schaudt errichtet wurde, erfuhr in den vergangenen Jahren eine grundlegende Neukonzeptionierung. Unter der Masterplanung des Architekturbüros OMA (Rem Koolhaas) wurde der über 60.000 Quadratmeter große Departmentstore in vier Quadranten unterteilt, um das Raumempfinden und die Strukturierung der Verkaufsflächen zukunftsweisend zu gestalten.
Im Rahmen dieses außergewöhnlichen Umbauprojekts führte die K. Rogge Spezialbau GmbH umfangreiche Arbeiten als Generalunternehmer über mehrere Bauabschnitte hinweg aus. Unter der Aufsicht von Daniel Saray und Robert Müller umfasste das Leistungsspektrum anspruchsvolle Roh- und Trockenbauarbeiten, komplexe Metall- und Stahlbauarbeiten sowie Leistungen aller weiteren Gewerke des Ausbaus. Ausgeführt wurden die Arbeiten vom Untergeschoss bis hin zum Dach. Besondere architektonische Highlights, wie der Bau von Shopfassaden, ein maßgeschneiderter Kundentunnel im Atrium oder die Ausbauten im weltweit bekannten Food-Court „die Sechste“ mit aufwändigen Schlosser- und Metallbauarbeiten (Nachtabschluss), zeugen von der großen Bandbreite der Arbeiten.
Eine der größten Herausforderungen des Projekts bildete das Bauen im laufenden Betrieb. Da das Kaufhaus täglich zehntausende Besucher empfing, mussten alle lärm- und schmutzintensiven Maßnahmen präzise koordiniert werden. Die K. Rogge Spezialbau GmbH realisierte viele Arbeitsschritte im Mehrschichtsystem sowie in Nacht- und Wochenendarbeit – ein Höchstmaß an Flexibilität.
Trotz dieser hochkomplexen Rahmenbedingungen konnten die vereinbarten Termine sowie die besonderen Anforderungen kompromisslos erfüllt werden. Das Ergebnis ist ein modernisiertes, luxuriöses Einkaufserlebnis, das historische Substanz mit zeitgenössischem Design auf beeindruckende Weise verbindet.