Die Sankt Hedwigs-Kathedrale – ein bedeutender Sakralbau
Der historische Bau, architektonisch inspiriert durch das Motiv des römischen Pantheons, besticht durch seine markante Kuppel aus 84 Stahlbetonsegmenten. Die Neugestaltung sah den Rückbau des Innenraums auf die ursprüngliche Raumform des 18. Jahrhunderts vor, wobei der Altar nun direkt im Zentrum unter der Kuppel platziert ist. Der strenge Denkmalschutz stellte dabei höchste Anforderungen an alle Planungs- und Ausführungsschritte.
Erstrahlender Kuppelneubau
Mit den anspruchsvollen Ausbauarbeiten wurde die K. Rogge Spezialbau GmbH betraut. Das Team realisierte komplexe Innenputz- und Trockenbauarbeiten in der höchsten Qualitätsstufe Q4. Ein absolutes Highlight bildet die neue Innenkuppelbekleidung: Auf einer Fläche von rund 1.460 m² wurde ein faszinierendes Penrose-Muster bestehend aus gefalteten Gipsplatten installiert, dessen präzise Gravuren sich über ca. 4.200 m erstrecken und die notwendigen Dehnungsfugen fast unsichtbar integrieren. Abgerundet wird die imposante, 3D-geplante Unterkonstruktion durch eine brillante Beschichtung mit feiner Glimmer– und Glitzerfarbe.
Neben den eindrucksvollen Innenputz– und Spachtelarbeiten sowie Trockenbauverkleidungen – etwa die Umgestaltung von 24 konischen auf zylindrische Säulen – erwies sich die Planung und Ausführung der Kuppel als besondere Herausforderung. In enger Zusammenarbeit mit Fa. Knauf wurden die Platten- und Faltelemente der Kuppel millimetergenau montiert – jede Platte ist ein Unikat.
Aufgrund der beengten Innenstadtlage war eine strikte Just-in-time-Logistik zwingende Voraussetzung. Der Materialtransport in das Gebäudeinnere wurde über eine Fensteröffnung der Hauptkathedrale in bis zu 31 Meter Höhe bewältigt.
Zudem sorgte die K. Rogge Spezialbau GmbH durch die fachgerechte Installation von leistungsstarken Akustikputzsystemen an der Galerie und im Portikus für ein optimales Klangerlebnis im Kirchenschiff.